Starke Kombi: Vitamin D und Vitamin K2

Vitamin D - GREEN LEAN MARINE®

INHALTSANGABE

  1. Wie entsteht das Sonnen-Vitamin D?
  2. Calcium gehört in die Knochen, nicht in die Arterien
  3. Vitamin K2: Der Aktivator im Team
  4. Fazit

1. Wie entsteht das Sonnen-Vitamin D?

Wieder einer dieser Tage, an dem sich die Sonne nicht blicken lässt? Und ein Kurztripp in sonnenverwöhnte Regionen ist derzeit auch nicht möglich. Maue Zeiten für unseren Vitamin-D-Haushalt. Denn dieser Kraftprotz unter den Vitaminen wird in unserem Körper durch die Einwirkung von UV-B-Strahlung gebildet. Das Sonnenlicht bewirkt, dass das Cholesterol in der Haut in das Provitamin D umgewandelt wird, das dann über das Blut in die Leber gelangt, wo es als Vitamin D3 gespeichert wird. Auch in unseren Nieren und weiteren Organen kann das Provitamin in aktives Vitamin D3 umgewandelt werden.

Dumm nur, dass sich in unseren Breitengraden die Sonne im Herbst und Winter oft monatelang kaum blicken lässt. Denn Vitamin D ist für unsere Gesundheit enorm wichtig, das hast du gewiss schon unzählige Male gehört. Das Vitamin wirkt aufbauend und formend auf die Knochenbildung. Doch nicht nur während des Wachstums müssen wir mit ausreichend Vitamin D versorgt sein – unser ganzes Leben lang ist es für ein starkes Immunsystem unverzichtbar. Ein Vitamin-D-Mangel schwächt unsere Abwehrkräfte, was bekanntlich den Krankheiten Tür und Tor öffnet.

Wir tun uns also viel Gutes, wenn wir unseren Körper vor einem Vitamin-D-Mangel schützen. Doch Achtung! Die alleinige Aufnahme von hoch dosiertem Vitamin D kann die Gesundheit auch negativ beeinflussen. Denn das Vitamin bewirkt gemeinsam mit dem Parathormon eine erhöhte Calciumresorption aus dem Darm – und dadurch eine erhöhte Konzentration von Calcium im Blut.

2. Calcium gehört in die Knochen, nicht in die Arterien – Vitamin D als „Transporter“

Calcium klingt gut, ist doch auch wichtig – denkst du jetzt. Stimmt, es ist ein wichtiger Mineralstoff – als Bestandteil von stabilen Knochen und Zähnen. An anderer Stelle hingegen ist Calcium äußerst schädlich: Unser Körper muss das Calcium im Blut verwerten können. Kann er das nicht, lagert es sich in den Blutgefäßen in Form von Ablagerungen ab, die unserer Gesundheit schadet – Verkalkungen von Gefäßen und Organen sind die Folge. Und diese können zu Herzinfarkten und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

3. Vitamin K2: Der Aktivator im Team

Um dies zu vermeiden gibt es einen einfachen „Trick“: Vitamin K2. Wenn dem Körper genügend Vitamin K2 zur Verfügung steht, kann er das Calcium verwerten und es kommt es nicht zu den gefährlichen Ablagerungen in den Blutgefäßen, stattdessen gelangt das Calcium dahin, wo wir es haben wollen. Bei der sinnvollen Verwertung des Calciums spielen die Proteine Osteocalcin und MGP (Matrix Gla Protein) die wichtigste Rolle. Vitamin K2 aktiviert diese beiden Proteine, dadurch sind sie in der Lage, Calcium zu binden und zu transportieren – in unsere Knochen und Zähne, wo es schließlich eingelagert wird. Dem Vitamin K2 verdanken wir also eine Doppelwirkung, es schützt vor Arteriosklerose und vor Osteoporose.

In der Natur wird Vitamin K2 übrigens von Mikroorganismen gebildet. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, fermentierter Soja oder bestimmte Käsesorten sind Vitamin K2-Lieferanten. Und auch die Bakterien in unserem Darm können diesen wichtigen Helfer bilden.

4. Fazit

Wenn du die Vitamin Versorgung nicht den Sonnenstrahlen überlassen und stattdessen dein Immunsystem kontinuierlich mit Vitamin D versorgen willst, ist also eines wichtig: das Sonnenvitamin immer in Verbindung mit Vitamin K2 einnehmen. Denn viel Vitamin D benötigt Vitamin K2 zur Verwertung des Calciums. In weniger sonnenverwöhnten Regionen ist eine Unterstützung durch eine entsprechende Nahrungsergänzung empfehlenswert.

Unabhängig von Nahrungsergänzungsmitteln gilt dieser einfache Rat: Raus ins Grüne und die Sonne in vernünftigem Maße genießen. Für die Vitaminbildung – und für die Seele.