Vegane Athleten: Was steckt hinter der Superpower?

Vegane Athleten - GREEN LEAN MARINE®

INHALTSVERZEICHNIS

  1. Vegane Athleten weiter auf dem Vormarsch
  2. Vegane Power mit pflanzlicher Ernährung
  3. Vegane Athleten essen „plant-based“ – diese Vorteile gibt es
  4. Kritische Nährstoffe im Auge behalten
  5. Fazit: Mehr Power durch pflanzliche Ernährung

Mehr Power durch Fleisch und Milch? Von wegen! Dass die vegane Ernährung für mehr Kraft und Ausdauer sorgen kann, haben viele Spitzensportler längst bewiesen.

Immer mehr Profisportler ernähren sich plant-based, da sie durch die geballte Pflanzenkraft zu Höchstleistungen angetrieben werden. Venus Williams und Dirk Nowitzki sind der beste Beweis, dass die vegane Power dich ganz nach oben bringen kann. Selbst Patrik Baboumian, einer der stärksten Männer und der Welt und veganer Athlete, beweist, dass man keine tierischen Lebensmittel braucht, um stark und erfolgreich zu sein. Willst du wissen, was hinter der Superpower veganer Athleten steckt? Dann solltest du diesen Artikel unbedingt lesen.

1. Vegane Athleten weiter auf dem Vormarsch

Was früher von vielen belächelt wurde, ist mittlerweile zu einer echten Bewegung geworden. Viele Sportler ernähren sich vegan, um mehr Kraft im Training und Wettkampf zu haben und die Regenerationszeit zu verbessern. Stellt sich natürlich die Frage, welche Beweggründe Athleten haben, um sich vegan zu ernähren und Fleisch, Fisch und Milchprodukte links liegen zu lassen.

Wenn man sich im Internet umsieht und die Meinungen vieler veganer Sportler studiert, wird schnell klar, warum sie sich plant-based ernähren. Viele geben an, sich mit der veganen Ernährung viel besser und wacher zu fühlen und somit auch mehr Kraft und Ausdauer im Training und Wettkampf zu haben. Sie haben das Gefühl, ihre Energie allein aus der Nahrung beziehen zu können, ohne dabei auf Stimulanzien angewiesen zu sein.

Venus Williams, Lewis Hamilton und Dirk Nowitzki ernähren sich schon viele Jahre vegan und können eine beispiellose Karriere vorweisen. Patrik Baboumian – einer der stärksten Männer der Welt – beweist, dass Sportler kein Fleisch essen müssen, um fit und stark zu sein. Trotzdem hält sich der Mythos hartnäckig, dass die vegane Ernährung nicht zu Höchstleistungen beitragen kann. Warum eigentlich?

Womöglich haben nicht nur unsere Eltern, sondern auch viele Werbeaussagen dazu beigetragen, dass wir Stärke und Fitness mit Fleisch und Milchprodukten in Verbindung bringen. Werfen wir doch einmal einen Blick auf das Tierreich: Die stärksten und mächtigsten Tiere, darunter Nashörner, Nilpferde, Giraffen und Elefanten, sind reine Pflanzenfresser und echte Kraftpakete. Mittlerweile haben Forscher herausgefunden, dass vegan lebende Sportler weitaus gesünder leben, nicht zu vergessen der Umweltaspekt, der für eine vegane Ernährung spricht.

2. Vegane Power mit pflanzlicher Ernährung

Viele Menschen berichten, dass sie sich mit der veganen Ernährung besser fühlen und mehr Energie zur Verfügung haben. Vielleicht hast auch du die Erfahrung gemacht, das eine vegane Ernährung viele Vorteile hat und du dich seit der Ernährungsumstellung besser fühlst.

Allein der Verzicht auf Fleisch kann schon sehr viel bewirken. Viele Sportler berichten, dass sie sich durch den Verzehr von Fleisch müde und antriebslos fühlten und alles andere als fit waren. Auf Fleisch zu verzichten ist sicherlich einer der größten Vorteile der veganen Ernährung. Fleisch ist sehr schwer verdaulich, was wiederum sehr viel Energie kosten und müde und schläfrig machen kann. Nachfolgend verraten wir dir, welche Vorteile die pflanzliche Ernährung für Sportler (und auch für Biohacker) haben kann.

3. Vegane Athleten essen „plant-based“ – diese Vorteile gibt es

# 1 Ausgewogene Ernährung

Die vegane Ernährung bietet ein optimales Verhältnis von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten, da sich Veganer meist vollwertig und abwechslungsreich ernähren. Proteine werden zum Beispiel nicht aus Fleisch, sondern aus pflanzlichen Eiweißquellen, beispielsweise aus Tofu, Hülsenfrüchten, Quinoa oder Tempeh, bezogen. Diese pflanzlichen Lebensmittel enthalten nicht nur Eiweiß, sondern sind überdies reich an Mikronährstoffen, sodass die Nährstoffzufuhr gesteigert wird.

# 2 Gute Verdaulichkeit

Mit Verdauungsproblemen haben vegane Athleten in der Regel keine Probleme. Während Fleisch und Milchprodukte dem Verdauungssystem schwer zu schaffen machen, stecken in der pflanzlichen Ernährung viele Ballaststoffe, die deine Verdauung auf Trab halten und die Nährstoffaufnahme verbessern können.

# 3 Vegane Power

Wusstest du, dass dein Körper die pflanzlichen Lebensmittel besser verdauen kann als tierische? Hierzu zählt vor allem Obst – ein schneller Energielieferant, den du relativ schnell in Glukose umwandeln kannst. Schnelle Kohlenhydrate können gerade bei einem Marathon von Vorteil sein, wenn du zwischendurch einen schnellen Energieschub zur Aufrechterhaltung deiner Leistungsfähigkeit brauchst.

Ansonsten setzen vegane Athleten eher auf komplexe Kohlenhydrate, beispielsweise Haferflocken, die sich aus komplexen Kohlenhydraten zusammensetzen. Sie werden langsam aufgespalten und versorgen deinen Körper langfristig mit Energie, ohne den Insulinspiegel anzuheben. Was die Eiweißzufuhr betrifft, müssen Veganer keine Nachteile befürchten.

Ganz im Gegenteil: Pflanzliche Proteine, beispielsweise Hanf-, Reis- und Erbsenprotein, sind wahre Powerpakete für deine Muskeln. Sie liefern nämlich ein ausgewogenes Profil an essenziellen Aminosäuren, die du durch die Kombination verschiedener Pflanzenproteine (beispielsweise Erbsen- und Hanfprotein) komplettieren kannst.

Außerdem wissen vegan lebende Sportler verschiedene eiweißreiche Lebensmittel zu kombinieren, damit der Körper das enthaltene Eiweiß optimal verwerten kann. Zu den besten Kombinationsmöglichkeiten gehören:

  • Getreide und Hülsenfrüchte,
  • Getreide und Tofu,
  • Hülsenfrüchte und Nüsse,

die zu einer Verbesserung der Eiweißzufuhr beitragen können. Viele Sportler ersetzen herkömmliches Getreide durch die Pseudogetreidesorten Quinoa, Amarant und Buchweizen, die mit vielen Aminosäuren und einem hohen Eiweißgehalt gesegnet sind.

# 4 Viele Mikronährstoffe

Sportler, die sich vegan ernähren, nehmen in der Regel sehr viel mehr Mikronährstoffe auf als Nicht-Veganer, da die Mahlzeiten aus frischem Obst und Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten, Tofu und/oder Getreide (oder Pseudogetreide) bestehen. Pflanzliche Lebensmittel (vor allem Obst und Gemüse) stecken voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und liefern überdies viele Antioxidantien, die zum Schutz vor freien Radikalen beitragen können. Darüber hinaus zählen Nüsse aufgrund der enthaltenen gesunden Fettsäuren zu den besten Energielieferanten für dein Gehirn, während Hülsenfrüchte und Pseudogetreide als Treibstoff für die Muskeln gelten.

# 5 Vegane Sportler können schneller abnehmen

Vegane Sportler können leichter abnehmen, was vor allem für Bodybuilder von Vorteil sein dürfte. Während sich Nicht-Veganer nach der Ladephase mit Diäten quälen, macht die pflanzliche Ernährung das Abnehmen leicht. Hier entfällt das lästige Kalorienzählen – vor allem, wenn du verstärkt auf pflanzliche Proteine, Ballaststoffe und gesunde Fette zurückgreifst, die schnell und lange sättigen und keinen Heißhunger aufkommen lassen. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine pflanzliche Ernährung den Cholesterinspiegel senken und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes beitragen kann.

# 6 Optimaler Hormonhaushalt dank pflanzlicher Ernährung

Vegane Sportler haben meist einen ausgeglichenen Hormonhaushalt, da die Ernährung ohne Hormone auskommt. In vielen Fleisch- und Milchprodukten sind heute Hormone und Antibiotika enthalten, die sich womöglich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Beim Thema Hormonhaushalt wird auch immer wieder Soja genannt, das sogenannte Phytohormone enthält, die den Östrogenspiegel ansteigen lassen und bei Männern zu einer „Verweiblichung“ führen können. Allerdings macht „die Dosis das Gift“, weshalb Soja, sofern es in Maßen genossen wird, nicht schädlich für deine vegane Power ist.

# 7 Vegane Sportler regenerieren schneller

Viele vegane Athleten berichten, dass sie nach dem Training viel schneller regenerieren können. Das liegt vermutlich an der erhöhten Zufuhr von Antioxidantien, die zur Linderung von oxidativem Stress beitragen können. Antioxidantien stecken ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln, die in der pflanzlichen Ernährung die Hauptrolle spielen.

4. Kritische Nährstoffe im Auge behalten

Trotz ausgewogener und abwechslungsreicher Ernährung sind vegane Sportler vor Nährstoffdefiziten nicht gefeit, da sie einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Einige Nährstoffe werden oft als kritisch angesehen und sollten daher im Auge behalten werden.

Hierzu zählen vor allem:

Nahrungsergänzungsmittel können hier einen Ausgleich schaffen, allerdings solltest du auch hier auf die Inhaltsstoffe achten. Sie sollten nämlich nicht nur naturbelassen, sondern auch vegan sein, damit sie zu deiner pflanzlichen Ernährung passen.

5. Fazit: Mehr Power durch pflanzliche Ernährung

Heute gibt es immer mehr Sportler, die sich vegan ernähren und sich mit der Ernährung wohlfühlen. Aufgrund der Vielfalt an Lebensmitteln, die Veganer zu sich nehmen, können sie ihre Nährstoffzufuhr optimieren, was wiederum zu einer Leistungssteigerung führen kann. Vegane Lebensmittel sind leicht verdaulich, halten das Verdauungssystem auf Trab und versorgen den Körper mit vielen essenziellen Nährstoffen.

So nehmen Veganer meist sehr viel mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu sich als Nicht-Veganer. Nicht zu vergessen die gesunden Fette, die einen positiven Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben können.

Darüber hinaus bietet die pflanzliche Ernährung viele Vorteile – nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. Dass vegan lebende Sportler keine Muskeln aufbauen können, ist ein Mythos, der von einem der stärksten Männer Deutschlands längst widerlegt wurde. Trotzdem können vegan lebende Sportler auf Nahrungsergänzung angewiesen sein, wenn die sportliche Belastung besonders groß ist und der Bedarf an Nährstoffen steigt.